Präsenz 09.05.08
Während eine Schülerin Aufgaben löst, sitze ich ganz ruhig da und spüre die leichte Brise, die durch das offene Fenster kommt. War ich eben noch in Erklärungen und anderem Gerede und Getue verstrickt, fällt plötzlich alles von mir ab, und ich fühle mich leicht wie eine Feder. Ich bekomme, so scheint mir, wieder ein Gefühl für die Zeit: ein Moment kann so viel enthalten (wie jetzt gerade) oder auch fast unbemerkt an mir vorüberhuschen (wie vorhin noch).