Traum von der Party der Hausangestellten
Ich komme ins Haus meiner Eltern (kein real existierendes Haus) und möchte hinein. Ich bemerke Stimmen, die herauskommen, obwohl es leer sein sollte, und stelle dann fest, dass eine Hausangestellte, die eigentlich damit beauftragt war, auf das Haus aufzupassen, all ihre Verwandten und Freunde eingeladen hat, die dort eine Party feiern. Es ist aber keine richtige Party, sondern eher eine Sektenveranstaltung mit irgendeinem Pfarrer oder Guru, der Reden hält, und dem lauthals zugejubelt und applaudiert wird. Ich trete ein und möchte die Leute hinausschicken, die dabei fürchterlich enttäuscht sind, und mich davon zu überzeugen versuchen, doch mitzumachen. Ich möchte das aber nicht, werde richtig wütend und schicke sie ziemlich brüsk und resolut vor die Tür, auch die Kinder und alten Leute.
Das Haus im Traum bin ich, und ich bemerke, dass sich Dinge eingeschlichen haben, die da nicht hingehören. Der Traum erinnerte mich spontan an das Gleichnis mit den Hausangestellten bei Ouspensky. Der markanteste Teil des Traumes war der Wutanfall. Ich denke, der Traum hängt auch mit dem Energieschub des vorangegangenen Tages zusammen, der sich so ähnlich anfühlte, und der mich dazu brachte, einen Haufen Dinge zu erledigen bzw. zu entrümpeln. Die Wut ist auch die Wut über mich selbst, gewisse Dinge liegengelassen bzw. vernachlässigt zu haben, für die ich eigentlich selbst verantwortlich bin, nicht irgendwelche Angestellten. Der Priester oder Guru könnte für Verblendung stehen, wiewohl mir nicht klar ist, um welche Art von Verblendung.